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Drei Studenten, Fünf Euro und jede Menge CD´s Audikon konvertiert Ihre CD Sammlung in mp3 Dateien.

Ganze CD-Regale auf nur eine DVD bannen und so Musikfreunden das Leben erleichtern – das ist die Idee der Jungunternehmer von Audikon. Im Rahmen des 5-Euro-business der LMU haben die 3 Studenten dazu nur 5 Euro und 5 Wochen Zeit zur Verwirklichung.

Wochen voll schlafloser Nächte und unzählige Telefonate liegen bereits hinter den drei Studenten Oliver Kowallik (23), Max Schubert (19) und Thomas Schörner (20), die aus einer erfolgversprechenden Idee ein junges Unternehmen gegründet haben. Mit Audikon (audio.digital.konvertierung) wollen Sie große und kleine CD-Sammlungen in das platzsparende MP3-Format umwandeln und ihren Kunden zur Nutzung auf mp3-Playern, PCs und DVD-Spielern wieder zur Verfügung stellen. Qualitätsverluste seien dabei keine zu Befürchten. Ganz im Gegenteil: Beschädigungen wie beispielsweise durch Kratzer und gerade das Suchen und Wechseln von CDs gehöre mit Audikon der Vergangenheit an, erklärt der frischgebackene Gesellschafter Oliver Kowallik. Auf die Frage hin, ob man das nicht auch selbst könne, kontert er mit einer einfachen Rechnung: Denn bereits bei 100 CDs wäre man eine Woche jeden Tag 5 Stunden lang mit Konvertieren beschäftigt. Dass diese Arbeitsabnahme inklusive Benennung aller Lieder den Kunden etwa 1 bis 2 Euro pro CD wert ist, darauf spekulieren die drei Jungunternehmer.

Der 5-Euro-Business Wettbewerb wird nun bereits zum sechsten Mal als Projekt von dem Aktionsprogramm HOCHSPRUNG und dem Bildungswerks der bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V. veranstaltet, um jungen Studenten Praxiserfahrung im unternehmerischen Denken und Handeln zu vermitteln. Alle Teams haben ein Startkapital von lediglich 5 Euro und die straffe Vorgabe in fünf Wochen aus einer möglichst innovativen Idee eine GbR zu machen. Dieses Jahr konnten ganze 13 Teams gebildet werden. Das symbolische Kapital soll die Teilnehmer zu mehr Kreativität und Eigeninitiative zwingen, sowie zum Knüpfen und Nützen von Kontaktnetzwerken anregen.

Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die Gründer von Audikon für ihre CD Konvertierungen den Computerraum eines Schulungsunternehmens mieten können. „Mit viel Geld hätten wir uns Computer gekauft, so mussten wir uns nach Orten umsehen, wo bereits viele CD-Laufwerke sind“ meint Max Schubert und beweist damit, dass das Konzept aufgeht.

Viel schwieriger ist für die drei Studenten sowieso der deutsche Paragraphen-Dschungel. Doch dank Rechtsanwalt und Wirtschaftspaten haben auch die 3 Studenten einen Weg gefunden, um nicht mit Kopierschutz, Urheberrecht und anderen Stolpersteinen in Konflikt zu geraten, erklärt Thomas Schörner, der dritte im Bunde. Was dem über das Internet operierendem Team jetzt noch fehlt sind Kunden, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. Und hofft darauf, siegreich in eine unternehmerische Zukunft zu starten. Denn neben dem Erfahrungsgewinn winken den drei Siegerteams des Wettbewerbs Preise im Gesamtwert von 2200 Euro.

Wer an dem Service interessiert ist, sollte sich allerdings beeilen, da die Aktionsphase bald zu Ende ist, und die drei Studenten nur ein begrenztes Auftragsvolumen bearbeiten können. Doch, so versichert uns Max Schubert, wollen sie das Unternehmen bei positiver Resonanz selbstständig weiterführen und weitere Aufträge in die Zeit nach dem Wettbewerb verschieben.

www.audikon.de
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